Der alte Schäferhof in den 50er Jahren

Der erste Schäfer auf dem Schäferhof: Hermann Pattberg

Renovierung des alten Schafstalles im Jahr 2003

Geschichte des Schäferhofes

Der Bau des Schäferhofes erfolgte im Jahr 1952. Der Schäferhof wurde notwendig, als 1953 der Deich um den Dümmer vollständig fertig gestellt worden war. Dieser Deich sollte vor allem die landwirtschaftliche Nutzbarkeit der überschwemmungsgefährdeten Dümmerniederung verbessern und vor Hochwasser schützen. Die Pflege der Deiche sollten Schafe übernehmen und deren neue Heimat wurde der Schäferhof.

"Als Buckstall" wurde der Schäferhof am Dümmer in den 50er Jahren ein Begriff. Hermann Pattberg, der damalige Betreiber der Schäferei, richtete dort eine kleine Nebenerwerbsgaststätte ein, die ein beliebter Treffpunkt für die heimische Bevölkerung wurde und sich durch "Mund zu Mund Propaganda" zu einer Ausflugsgaststätte entwickelte. Der zweite Pächter, Manfred Rieck, übernahm 1974 die Fortführung der Schäferei und zeitweise auch die der Gaststätte. Die Herde diente seit Anbeginn des Schafzuchtbetriebs nicht nur zur Deichpflege am Dümmer, sondern graste seit Jahren auch die feuchten Wiesen der Dümmerniederung ab und trug so wesentlich zur Landschaftspflege bei.

Der "Hunte-Wasserverband" als Eigentümer des Schäferhofs war zuerst allein an der Deichschäferei interessiert. 1996 überlegten die Verantwortlichen, den Schäferhof zu verkaufen oder ihn durch neue Funktionen wirtschaftlich zu ergänzen. In dem Jahr kam es so zu einer Einbindung des Schäferhofes in die Landschaftspflege. Damit wurde die Funktion der Schafherde, auch die Feuchtwiesen zu beweiden und "das gepflegte Landschaftsbild zu erhalten" offiziell.

1999 gründete sich der Verein "Naturraum Dümmerniederung e.V." mit dem Ziel, die Zukunft des Dümmers und seiner Umgebung mit allen Belangen des Naturschutzes zu gestalten. Der "Hunte-Wasserverband" übertrug als Eigentümer des Schäferhofs dem Verein die Nutzungs- und Verpachtungsrechte für die gesamte Liegenschaft.

Mit Wolfgang Pfaffel holte der Verein den dritten Pächter auf den Schäferhof. Seine Herde hält die Wiesen in den Feuchtniederungen kurz.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends sollte der Schäferhof weiter in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt werden, um ihn wirtschaftlich besser nutzen und damit als historischen, mit der Landschaft gewachsenen Betrieb erhalten zu können.

Seit 2012 lenkt Michael Seel die Geschicke des Betriebes und führt die Landschaftspflege innerhalb der Naturschutzgebiete in der bewährten Weise fort.

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Ziel des Vereins "Naturraum Dümmerniederung" war es zudem, eine Begegnungsstätte in Form eines Kommunikations- und Informationsforums zu schaffen.

Zur Nutzung stand der "Alte Schafstall" zur Verfügung. 2004 bis 2006 wurde die DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) für die finanzielle Förderung des Ausbaus gewonnen. Der "Alte Schafstall" wurde Teil des Projekts "Nachhaltiger Naturschutz in der Diepholzer Moorniederung". Eine 50%-ige Kofinanzierung stellte das Land Niedersachsen aus Mitteln der Europäischen Union (ZILE-Richtlinie) zur Verfügung. Für die Inneneinrichtung bewilligte auch die Niedersächsische Wattenmeerstiftung einen Zuschuss. Verantwortlich für das Veranstaltungsmanagement im "Alten Schafstall" ist seitdem die in Dielingen/Stemwede ansässige regional verantwortliche Kommunikationsabteilung des Hauptsponsors ZF Friedrichshafen AG.

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Ein Sponsoringprojekt der ZF Friedrichshafen AG